Dienstag, 22. Januar 2008

Die Frucht



Die Königin der Früchte - garcinia mangostana


Eine Frucht, die bei uns zur Zeit noch völlig unbekannt ist.Hat man einmal davon gekostet, kann man einfach nicht mehr davon lassen:"Das Zerschmelzen dieser Frucht im Mund, mit der Süße, dem Hauch von Zitrus - unbeschreiblich - einfach göttlich".Es ist aber nicht nur dieser Geschmack, diese tropische Mischung, die sie so begehrenswert macht, es sind die Wirkstoffe des auch als "Nahrung der Götter" bezeichneten Gewächses.Schon Naturvölker erkannten und nutzten die Möglichkeiten durch die energiespendende Wirkung der Mangostan. Berichte darüber wurden bereits 600 n. Chr. von südostasiatischen Schriftgelehrten verfaßt. Die traditionellen Heiler aus Indien, China, Malaysia, Thailand, Vietnam und Philippienen nutzten die antibiotischen, antibakterielle, antihepatotoxische, anti-allergische, antimykotischen Eigenschaften. Es wurden damit infizierte Wunden, Tuberkulose, Malaria, Fieber, Infektionen usw. bekämpft. Hautausschläge und andere Hauterkrankungen wurden ebenfalls behandelt. Ein aus der Schale der Mangostan gewonner Tee dient als Stärkungsmittel gegen Ermüdung, Unwohlsein und als Verdauungshilfe.

Eckdaten zur Pflanze:

- Höhe ca.6 - 25 m
- Rinde ist dunkelbraun bis fast schwarz
- Blätter sind immergrün, kurz, dick, ledrig
- Wachstum langsamwachsend, Ernte erst nach 7 bis 20 Jahren
- Frucht ist mandaringroß, Fruchtfleisch weiß, Schale purpur

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